Rsyslogserver Remotelogging

Mit Rsyslog (Default in vielen Distributionen) ist es ein leiches in 15 Minuten einen zentralen voll funktionsfähigen Loggingserver zu bauen. Nachdem Rsyslog schon in Ubuntu 18.04 vorinstalliert ist, muss man genau garnichts nach installieren.

Am Server passt man das Konfigurationsfile /etc/rsyslog.conf wie folgt an. Die folgende Sektion muss einkommentiert werden:

...
module(load="imudp")
input(type="imudp" port="514")
...

Nun noch ein Template wir denn gerne unsere Logs gerne abgelegt hätten. Das ganze unter dem gleichen File, gleich darunter:

...
$template remote-incoming-logs,"/var/log/remote-logging/%HOSTNAME%/%PROGRAMNAME%.log"
*.* ?remote-incoming-logs
& ~
...

Den Zugriff könnte man noch mit $AllowedSender TCP, 127.0.0.1, 192.168.10.0/24, *.example.com einschränken. Jetzt noch das Verzeichnis erstellen und die richtigen Berechtigungen vergeben.

mkdri /var/log/remote-logging
chown syslog:syslog /var/log/remote-logging

Nun startet man den Server neu:

systemctl restart rsyslog.service

Somit ist der Serverpart fertig. Also nächstes kommt die Clientkonfiguration.

Diese besteht aus einer Datei: /etc/rsyslog.d/51-remote.conf Der Inhalt ist simpel. Nach dem anlegen dieser Datei starten wir auch auf unserem Client Rsyslog neu.

$PreserveFQDN on

$ActionQueueFileName queue
$ActionQueueMaxDiskSpace 1g
$ActionQueueSaveOnShutdown on
$ActionQueueType LinkedList
$ActionResumeRetryCount -1

*.* @meinserver.supertux.lan:514;RSYSLOG_SyslogProtocol23Format
systemctl restart rsyslog.service

Ab nun loggt unser Client bereits brav zentral im FQDN mit Unterfiles pro Pogramm.

Melde dich an um einen Kommentar zu erstellen.