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Installation
Je nach dem ob das zu verwendende Raidlevel bereits im Kernel fix einkompiliert wurde oder nicht kann man die Raidlevels natürlich nachladen.
modprobe dm_mod modprobe raid5 modprobe raid0 usw. modprobe dm_mod
Wir gehen hier von einem Raid5 mit 3 Festplatten für ein kleines Backupsystem aus. Hierfür müssen wir die Platten zuerst partitionieren und danach eine Gerätedatei anlegen.
cfdisk /dev/sdb Als Partitionstyp "FD" (Linux raid autodetect) wählen. Danach erstellen wir die Gerätedatei. mknod /dev/md1 b 9 1
Mdadm installieren
emerge sys-fs/mdadm
Und das Raid initialisieren
mdadm --create /dev/md1 --level=5 --raid-devices=3 /dev/sdb1 /dev/sdc1 /dev/sdd1
Man kann dann mit folgenden Befehl den Fortschritt anzeigen.
watch cat /proc/mdstat Personalities : [raid0] [raid1] [raid6] [raid5] [raid4] [raid10] md1 : active raid5 sdd1[3] sdc1[1] sdb1[0] 976770048 blocks super 1.2 level 5, 512k chunk, algorithm 2 [3/2] [UU_] [>....................] recovery = 2.4% (11830528/488385024) finish=79.7min speed=99604K/sec unused devices: <none>
Reparatur eines Softraid
Annahme ist ein Raid1 mit zwei SSD's. Eine davon ist ausgefallen. Sieht dann so aus:
Personalities : [linear] [raid0] [raid1] md127 : active raid1 sdc1[1] 513984 blocks [2/1] [_U] md1 : active raid1 sda1[0] 513984 blocks [2/1] [U_] md2 : active raid1 sda2[0] 58099008 blocks [2/1] [U_]